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Der Phantast
– Theodor Herzl

„Wenn Ihr wollt, ist es kein Traum“
ein Film von Monika Czernin

Tellux Film, Wien
2010
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photos: leitgeb

Zum 150. Geburtstag von Theodor Herzl folgt eine Spiel-Dokumentation von ZDF und ORF den Spuren des Begründers des politischen Zionismus und Geburtshelfers des Staates Israel und fragt, was aus seinem Traum vom Gelobten Land geworden ist.


herzl, ausstattung: johannes leitgeb
1898 kam es vor den Toren Jerusalems zu einem denkwürdigen Treffen zwischen dem deutschen Kaiser Wilhelm II und Theodor Herzl. Der Kaiser pilgerte und betrieb Geopolitik im Nahen Osten, Herzl hoffte auf seine Unterstützung für das zionistische Projekt eines Nationalstaates für die Juden in Palästina.
 
Ausgehend von diesem Höhepunkt der Bemühungen Theodor Herzls um die Staatsmänner Europas und des Osmanischen Reiches folgt der Film von Monika Czernin und Melissa Müller dem turbulenten Weg des „Sehers des jüdischen Staates“ vom Wiener Schriftsteller und Berichterstatter der Affäre Dreyfus zum gewandten, international vernetzten Diplomaten und Gründer des Zionistischen Weltkongresses und spürt seinen Visionen und blinden Flecken nach.

herzl, ausstattung: johannes leitgeb
Dreharbeiten im Rollett Museum in Baden

herzl, ausstattung: johannes leitgeb
Drehen ist immer ein Ausnahmezustand: Immer ist die Zeit zu knapp, immer muss improvisiert werden, immer gilt es, nahezu unmögliche Aufgaben zu lösen. Gäbe es nicht eine Gruppe von Kreativen, alles Profis auf ihrem Gebiet, die gewohnt sind, stets mehr als ihr Bestes zu geben und dabei auch noch gut gelaunt zu bleiben, man würde als Regisseur scheitern. Ob nun die Zuständigen für die Ausstattung, das Licht, Kamera und Ton, Maske oder Kostüme und all die vielen unentbehrlichen Helfer; nie war bei dieser Produktion eine Klage über die harte Arbeit zu hören. Ganz im Gegenteil. Die Stimmung hatte eher etwas von einem Kindergeburtstag, bei dem nur die lästigen Eltern (Produktionsleitung) auf die Uhren schauen und das Vergnügen (den Drehtag) beenden wollen. Ganz in diesem Sinne trällerte Oberbeleuchter Bernhard Somera stets nach getaner Arbeit: »Danke für diesen schönen Drehtag, danke für diese schöne Zeit...«
Monika Czernin über die Dreharbeiten

herzl, ausstattung: johannes leitgeb

herzl, ausstattung: johannes leitgeb
»… harte Bedingungen beim Dreh im Freien. Es war immer gute Stimmung,
aber es war a…kalt!«
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