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Beute
von Joe Orton

Theater Scala, Wien
Regie: Rüdiger Hentschel
2006

Stadttheater Mödling
2006
beute 1beute 2
fotos: kathrin simmet
Kriminalkomödienfarce, uraufgeführt 1965 im Arts Theatre, Cambridge , Deutschsprachige Erstaufführung: 1966 Deutsches Schauspielhaus Hamburg
Mrs. Mc Leavy hat das Zeitliche gesegnet. Doch nicht nur ihr Witwer, sondern auch alle übrigen Haushaltsmitglieder finden kaum Zeit zur Trauerarbeit: ein Bankraub, die Suche nach einem passenden Versteck für die Beute, die Entsorgung einer überzähligen Leiche sowie der ebenso impertinente wie unterbelichtete Kriminal-inspektor Truscott stürzen Hal, den Sohn der Toten, und seinen Kumpel Dennis in immer neue Verwicklungen. Und welche Rolle spielt Fay, die ebenso undurchsichtige wie erotisch beunruhigende Pflegerin der verblichenen Mrs. McLeavy?
Joe Orton galt im England der frühen 60er als „Junger Wilder“ und enfant terrible, knapp bevor die Monty Pythons in Erscheinung traten und ähnlich wie Orton in seinen Farcen betont britische Werte durch den Kakao zogen. Nach Abschluß der RADA(Royal Academy of Dramatic Art) und einigen frühen Erfolgen als Autor und Schauspieler endete Orton selbst als Kriminalfall: Kurz vor der Realisierung eines Filmprojekts mit den Beatles wurde der 34 jährige von seinem langjährigem Geliebten mit einem Hammer erschlagen.

beute, bühnenbild: johannes leitgeb
»Die Bühnenlösung (Johannes Leitgeb) mit ihren comichaften, aus dem Nichts auftauchenden Elementen unterstützt Handlung als auch Figurenzeichnung.«
Badener Zeitung, November 2006

beute, bühnenbild: johannes leitgeb
»Überzeugend: das Bühnenbild und dessen nach-und-nach Aufdeckung (perfektes Timing) sind vollkommen stimmig und umrahmen das Spiel passend.«
Event.at, Oktober 2006
»Die Akteure holen nach und nach die Raumelemente aus dem Schwarz, wie die Handlung es gerade verlangt.«
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